Mit den ukrainischen Gemeinden für den Frieden beten

Am 24. Februar 2024 um 14:00 Uhr Ökumenisches Gebet der Ukrainischen Gemeinden auf dem Münchner Marienplatz.

Ein gemeinsames Signal der Verbundenheit und der Solidarität.

An diesem Tag jährt sich der großflächige und völkerrechtswidrige Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine zum zweiten Mal. Leid, Zerstörung und Unsicherheit bestimmen seither jeden Tag der Menschen in der Ukraine.

Das ca. halbstündige Gebet auf dem Marienplatz wird gemeinsam von der ukrainisch-katholischen Gemeinde, der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde Münchens verantwortet und vom Fachbereich Ökumene im Erzbischöflichen Ordinariat sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in München unterstützt. Es wird geleitet von Bischof Bogdhan Dzyurakh von der Apostolischen Eparchie und Pfarrer Alexander Smuktunovic von der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde.

Orgelmusik bei Kerzenschein

Am 17. Februar beginnt die diesjährige Konzertreihe Orgelmusik bei Kerzenschein in der Passionszeit.

An fünf Samstagen bis Ostern haben Sie wieder die Möglichkeit, Musik und ausgewählte Texte in einem einmaligen Ambiente zu genießen.

Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Samstag, 24. Februar: Johanna Soller
Samstag, 2. März: Oliver Scheffels
Samstag, 9. März: Franz Hauk
Samstag, 23. März: Matthias Süß

 

Gemeinsame Erklärung zur ForuM-Studie

Gemeinsame Erklärung der Landeskirchen und des Rates der EKD sowie des Bundesvorstandes der Diakonie Deutschland zur Aufarbeitungsstudie „ForuM“ vom 06.02.2024

1. Die Ergebnisse der ForuM-Studie legen ein jahrzehntelanges Versagen der evangelischen Kirche und der Diakonie auf allen Ebenen und in allen Landeskirchen offen. Betroffene Personen wurden nicht gehört, Taten nicht aufgearbeitet, Täter geschützt und Verantwortung nicht übernommen. Sexualisierte Gewalt gehört zur Realität unserer Kirche und unserer Diakonie. Diese Einsicht nimmt uns in die Pflicht. Wir übernehmen die Verantwortung.

2. Mitte Februar wird das Beteiligungsforum zusammen mit Forschenden die Ergebnisse und Empfehlungen erstmals beraten. Wir unterstützen diesen Diskussionsprozess im Beteiligungsforum. Dort, in unseren Landessynoden und vor Ort in den Kirchenkreisen und Gemeinden sowie auf allen Ebenen der Diakonie werden wir uns mit den Ergebnissen der ForuM-Studie und ihrer Bedeutung für unsere Kirche und Diakonie transparent und offen auseinandersetzen.

3. ForuM macht deutlich, dass wir oft nicht einheitlich, nicht betroffenenorientiert und nicht mit der nötigen Initiative vorgegangen sind. Daher ist es richtig, dass nun Betroffenenvertreter*innen sowie kirchliche und diakonische Beauftragte im Beteiligungsforum der EKD einen klaren Maßnahmenplan für die evangelische Kirche und Diakonie insgesamt entwickeln. Wir stehen hinter diesem Grundsatz der direkten Mitentscheidung von Betroffenenvertreter*innen im Beteiligungsforum. Und wir verpflichten uns zu einheitlichen Standards der Prävention und Transparenz, einheitlichen Anerkennungsverfahren und einem einheitlichen Prozess der weiteren Aufarbeitung sexualisierter Gewalt.

Aktiv gegen Missbrauch

Die am 25. Januar präsentierten Ergebnisse der ForuM-Studie zur sexualisierten Gewalt in der Evangelischen Kirche haben viele von uns entsetzt. Sie haben eindringlich gezeigt, wie wichtig dieses Thema ist und wie viel ernster als bislang wir es nehmen müssen.

Wir können selbst nichts ändern an allem Missbrauch, der in der Vergangenheit in der Evangelischen Kirche und Diakonie geschehen ist. Zu allem Notwendigen, was zur Aufarbeitung getan werden muss, können wir in unseren unmittelbaren Handlungsbereichen wenig beitragen.

Was wir aber beitragen können, ist das engagierte und konsequente Arbeiten daran, dass Gewalt und Übergriffe in Zukunft verhindert werden: Wir können uns informieren und Kompetenz erwerben, aufklären, wachsam sein und hinschauen. Hier ist noch viel Potenzial, und ich bitte Sie, uns zu unterstützen. Es sollte uns allen, die wir – in welcher Form auch immer – in der Evangelischen Kirche mitarbeiten, Ehrensache sein.

Präventionsschulungen

Als Präventionsbeauftragte des Prodekanats München-Süd und des Dekanatsbezirks München setze ich mich für die Prävention sexualisierter Gewalt in Kirchengemeinden und Gremien, in Schulen und anderen Kontexten ein. Das Prodekanat bietet regelmäßig Schulungen an – haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende können und sollen sich dazu anmelden. Nach der Schulung erhalten alle ein Zertifikat, das sicherlich auch in anderen Zusammenhängen nützlich sein kann. Ich bitte alle Mitarbeitenden, sich die Zeit zu nehmen, um die Prävention sexualisierter Gewalt in unserer Kirche voranzubringen. Und ich bitte darum, das Schulungsangebot des Prodekanats München-Süd weiterzutragen und dafür zu werben.

Die nächsten Termine sind:

Dienstag, 27. Februar 2024
Mittwoch, 6. März 2024
Montag, 11. März 2024

jeweils 19:00 – 21:00 Uhr, jeweils in der Evang.-Luth. Gethsemanekirche in Sendling-Westpark (Ettalstraße 3)
Den aktuellen Flyer finden Sie hier. Anmeldung bitte unter diesem Link oder per E-Mail ans Prodekanatsbüro.

Schutzkonzepte

Ebenfalls zur Präventionsarbeit gehört die Entwicklung von Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt in den Kirchengemeinden, die in der Folge der ForuM-Studie vehement und zu Recht eingefordert werden. Bis zur Jahresmitte 2024 wollen wir in allen unseren elf Gemeinden den ersten Schritt auf dem Weg zum Schutzkonzept gegangen sein. Ich unterstütze die Gemeinden auf diesem Weg und bitte die Kirchenvorstände, diesbezüglich Kontakt mit mir aufzunehmen (christine.glaser[at]elkb.de). Für erste Information und Planung benötige ich ein Zeitfenster von 45 Minuten in einer der nächsten Kirchenvorstandssitzungen und bitte um zwei Terminvorschläge, damit wir hier bald konkret werden können.

Konfi-Arbeit und Gottesdienst

Gerne gestalte ich in allen Gemeinden eine Konfi-Einheit und einen Gottesdienst zum Thema sexualisierte Gewalt. Bitte sprechen Sie mich an: christine.glaser[at]elkb.de.


Alles dies sind kleine Schritte in einem weiten Feld. Die ForuM-Studie hat gezeigt, wie unverzichtbar es ist, jeden einzelnen miteinander zu gehen, um als evangelische Christinnen und Christen glaubwürdig zu sein.

Christine Glaser

Geschäftsführende stellvertretende Dekanin im Prodekanat München-Süd
Präventionsbeauftragte des Prodekanats München-Süd und des Dekanatsbezirks München

Kinderchor Sendlinger Spatzen

Die Sendlinger Spatzen lassen ihre Stimmen unter der bewährten Leitung von KMD Klaus Geitner erklingen.

Geprobt wird am Dienstag von 15:30 bis 16:15 Uhr im Gemeindesaal.

Mitmachen können Kinder ab 5 Jahren.
Eine regelmäßige Teilnahme Proben und Auftritten wird erwartet.

Es entstehen keine Kosten.

Informationen und Anmeldung bei KMD Klaus Geitner
089 - 30 90 76 19
klaus.geitner(at)elkb.de

Nächste Tauftermine

Sonntag, 3. März um 11:30 Uhr

Samstag, 23. März

Samstag, 11. Mai

Samstag, 1. Juni

Sonntag, 2. Juni um 11:30 Uhr

Samstag, 15. Juni

Samstag, 13. Juli

Samstag, 20. Juli

Sonntag, 21. Juli um 11:30 Uhr

 

Wir sind für Sie da

Unsere Kirche und der Turmraum sind täglich von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
So kann Raum und Gelegenheit für Besinnung und persönliche Gebete sein. Kerzen und Gebetstexte liegen aus.

Unser Garten ist geöffnet. Wir erinnern daran, dass er Privatgelände ist und bitten um rücksichtsvolles Verhalten.

Sie können unsere Pfarrer:innen für einen seelsorgerlichen Austausch auch auf diesen Wegen erreichen:

Pfarrerin Stephanie Höhner
Tel. 089/30 90 76 20
stephanie.hoehner(at)elkb.de

Pfarrerin Sabine Krischer
Tel. 089/30 90 76 14
sabine.krischer(at)elkb.de

Pfarrer Clemens Monninger
clemens.monninger(at)elkb.de