Sonntagsimpulse

Impuls für Sonntag, 18. September

Was ist dein Lieblingsbaum?
Kletterst du gerne auf Bäume?

Einmal kam Jesus in eine Stadt.
In der Stadt wohnte ein Mann.
Der Mann hieß Zachäus.
Der Beruf von Zachäus war Zöllner.

Als Jesus in die Stadt kam, wollten alle Menschen Jesus sehen.
Zachäus wollte Jesus auch sehen.
Aber Zachäus war klein.
Und es war ein großes Gedränge.
Zachäus konnte gar nichts sehen.
Da hatte Zachäus eine Idee.
Zachäus kletterte auf einen Baum.
Auf dem Baum konnte Zachäus Jesus gut sehen.
Jesus kam bei dem Baum vorbei.
Jesus guckte nach oben.
Jesus konnte Zachäus im Baum sehen.

Jesus sagte:Zachäus, komm schnell runter.
Ich möchte dich heute besuchen.
Ich möchte in deinem Haus essen.

Zachäus freute sich.
Zachäus kletterte schnell vom Baum herunter.
Zachäus nahm Jesus zum Essen mit nach Hause.
Evangelium in Leichter Sprache

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Halte Ausschau nach uns und verliere uns nicht aus den Augen.
Segne uns. Amen.

Die Bäume haben sich sehr über den vielen Regen gefreut.
Der tut ihnen gut, den brauchen sie zum Leben.
Überlege, was alles auf Bäumen wächst und was du davon besonders gerne isst oder trinkst.

 

Ein Gruß von der Kirchenmaus Fieps
für Ende August und Anfang September


Liebe Kinder, liebe Eltern,

als Maus gehöre ich ja zu den Kleinen - genauso wie ihr Kinder. Und wir Kleinen haben es nicht immer leicht. Die Größeren und Stärkeren machen sich manchmal über uns lustig. Sie erlauben sich ganz schön viel und nehmen uns nicht ernst.

Besonders schlimm ist es, wenn es uns sowieso schon nicht gut geht, wenn wir traurig oder krank sind, wenn wir uns alleingelassen fühlen und richtig niedergeschlagen sind. Wenn dann andere noch auf uns, die wir am Boden liegen, regelrecht herumtrampeln, tut das sehr weh. Dann verlieren wir das letzte bisschen Mut. Das kennt ihr sicher auch. Erzählt euch mal von solchen Situationen.

Wonach sehen wir uns dann? Wir brauchen jemanden, der uns wieder aufrichtet, der es gut mit uns meint, der uns neuen Mut gibt.

Der Prophet Jesaja hat einmal über Gott gesagt: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jesaja 42, 3) Ein gewalttätiger Mensch gibt dem geknickten und traurigen Mitmenschen den Rest. Er löscht den letzten verbliebenen Funken Hoffnung bei ihm aus. Ein mitfühlender Mensch aber richtet ihn auf und entflammt neue Hoffnung in ihm. So macht es auch Gott. Und er will uns Menschen mit dabeihaben. In seinen Namen sollen wir andere aufrichten.

Wie kann das gehen? Vielleicht durch gute und tröstende Worte. Oder durch Unterstützung und Hilfe. So wie ich euch kenne habt ihr das selber bei anderen, die am Boden lagen, auch schon getan. Denn ihr habt ein waches Gewissen und ein großes Herz. Ihr seht nicht nur euch selber, sondern könnt euch in andere Menschen einfühlen. Darin seid ihr Kleinen wirklich ganz groß!

Im Kindergesangbuch gibt es ein Lied das gut dazu passt: Das „Kindermutmachlied“ (KG 150) Wenn ihr mögt, singt es miteinander. Und tut das, was in den Strophen drinsteht - in Gottes Namen!

Herzliche Grüße von Eurer Kirchenmaus Fieps

 

 

 

Impuls für Sonntag, 21. August

Jesus erzählt vom Salz und vom Licht.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:

Ihr seid das Salz in der Welt.
Salz ist salzig.
Salziges Salz ist gut.
Un-salziges Salz kann keiner gebrauchen.
Un-salziges Salz wird weggeworfen.
Un-salziges Salz kommt auf den Müll.

Jesus sagte:
Ihr seid das Licht in der Welt.
Alle Leute können das Licht sehen.
In der Nacht könnt ihr sogar eine Stadt oben auf dem Berg sehen.
Weil in der Stadt das Licht leuchtet.

Jesus sagte:
Die Lampe ist zum Leuchten da.
Damit alle gut gucken können.
Keiner stellt die Lampe unter den Tisch.
Weil es dann dunkel bleibt.
Alle Menschen stellen die Lampe auf den Tisch.
Dann wird es im Zimmer hell.
Die Lampe leuchtet für alle Leute im Zimmer.
Eine einzige Lampe macht das ganze Zimmer hell.

Jesus sagte zu den Freunden:
Wenn ihr zu den Menschen gut seid, leuchtet ihr auch.
Eure guten Taten leuchten wie eine Lampe.
Mit dieser Lampe können die Menschen Gott bemerken.
Dann freuen sich die Menschen über Gott.
Dann preisen die Menschen Gott im Himmel.
Weil Gott gut ist.
Quelle: Evangelium in Leichter Sprache

Wir wünschen dir einen schönen Sonntag!
Wir sind gespannt, ob du heute beim Essen mehr als sonst auf den Geschmack von Salz achtest und vielleicht dazu eine Kerze anzündest.

 

Impuls für Sonntag, 14. August

Was wollten Ritter und Piraten, mutige Kinder und Burgfräulein?
Einen Schatz finden!
Was machen Kinder und Erwachsene bis heute gerne?
Einen Schatz suchen!

Jesus hat zwei Schatzgeschichten erzählt:
Er wollte damit erklären, wie das mit Gott und dem Leben mit Gott ist.

Mit dem Himmel-Reich ist es ähnlich wie mit einem Schatz.
Der Schatz war in der Erde von einem Feld vergraben.
Das wusste keiner.
Einmal arbeitete ein Mann auf dem Feld.
Beim Umgraben bemerkte der Mann den Schatz.
Der Mann freute sich.
Der Mann wollte den Schatz gerne haben.
Darum machte der Mann das so:
Zuerst deckte der Mann den Schatz wieder mit Erde zu.
Dann nahm der Mann sein ganzes Geld.
Mit dem Geld kaufte der Mann das Feld.
Jetzt gehörte das Feld dem Mann.
Und der kostbare Schatz gehörte auch dem Mann.

Mit dem Himmel-Reich ist es so, wie wenn ihr schöne Perlen sucht.
Einmal gab es einen Kauf-Mann.
Der Kauf-Mann suchte schöne Perlen.
Eines Tages fand der Kauf-Mann eine schöne Perle.
Die Perle war wertvoll.
Der Kauf-Mann wollte die Perle unbedingt haben.
Aber der Kauf-Mann hatte zu wenig Geld.
Der Kauf-Mann konnte die Perle nicht bezahlen.
Darum verkaufte der Kauf-Mann alles, was er hatte.
Jetzt hatte der Kauf-Mann genug Geld.
Jetzt konnte der Kauf-Mann die wertvolle Perle kaufen.
(Quelle: Evangelium in leichter Sprache)

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Lass uns dich nicht vergessen.
Danke, dass wir für dich wie ein Schatz sind.
Segne uns. Amen.

Und wie wäre es heute mit einer Schatzsuche?
Weil es draußen heiß vielleicht im Bücherregal oder in eurer Spielesammlung?
Du könntest auch deine Ohren weit aufsperren: vielleicht sagt ja heute jemand "mein Schatz" zu dir!